Die Schwitzhütte:

Die Schwitzhütten-Zeremonie (Inipi) ist eines der ältesten Reinigungsrituale für KÖRPER, GEIST und SEELE.     Eine ursprüngliche, indianische Bezeichnung, WAKAN TUNKA TIPI, bedeutet  "Hütte der Heiligen Steine" oder "Wo die Steine zu dir sprechen". Hier erinnern und erfahren wir uns selbst als Natur und geistige Existenz.

Die Schwitzhütte wird aus Weiden oder Haselnussruten gebaut und mit Decken völlig abgedeckt. Die Anordnung des Schwitzhüttenaltars symbolisiert das Zusammenwirken von Mutter Erde (die Schwitzhütte), Vater Sonne (Feuer), Großmutter Mond (der Altar) und dem Lebensbaum, dem zentralen Motiv für den spirituellen Weg der Lakota und vieler Stammesgesellschaften.

Das Feuer ist ein spirituelles Feuer, dass von dem Feuermann in einer bestimmten Art aufgesetzt und entzündet wird. Wir achten dieses heilige Feuer, indem wir nichts hineinwerfen!!! Im heiligen Feuer werden 32 Steine (die Großväter) erhitzt, bis sie rot glühend sind. Die im Feuer zum Glühen gebrachten Steine werden vom Feuermann ins Zentrum der Schwitzhütte gebracht. Still und andächtig sitzen wir rund um die Steine. Hitze, Gebete und traditionelle Lieder helfen uns, uns loszusagen von allem, was uns bedrückt und schmerzt. In diesem uralten Ritual erfahren wir direkt die Verbundenheit mit der Gemeinschaft aller Geschöpfe, der Erde und des Universums. In den Schwitzhütten-Zeremonien kann es zu Erfahrungen kommen, in denen die üblichen Kategorien von Raum und Zeit transzendent erscheinen und man kann ein Gefühl von Unendlichkeit und Ewigkeit spüren.

DIESES   RITUAL   VERFÜGT   ÜBER   EINE   SEHR   HEILIGE   QUALITÄT!

Die Schwitzhütte ist eine der sieben heiligen Zeremonien, die den Lakota-Sioux gegeben wurde. Die Lakota halten es so, dass nur der, der weiß, wie ein Ritual durchgeführt werden soll, weiß wie die heilige Hütte erbaut wird, weiß wie ein Feuer aufgebaut wird, weiß wie der Altar zu richten ist, die Schwitzhütte und alle Details kennt, die die Zeremonie betreffen und aus reinem Herzen handelt, eine Schwitzhütten-Zeremonie durchführen sollte! Die Canupa (Heilige Pfeife) hilft nicht nur, den Pfeifenträger zu versorgen und zu beschützen, sondern sie ist eine direkte Verbindung zu den Spirits und zum Schöpfer, Wakan Tanka, um die Gebete anderer zu beantworten. Traditionell wird die Pfeife von seinem Träger hergestellt. Die Pfeife kann jedoch auch ein Geschenk sein. Man kauft seine Pfeife nicht!!!

Einiges was unbedingt zu beachten ist: 

Während des Inipis werden Alkohol, Drogen und Waffen gemeinsam mit Hass, Eifersucht und schlechten Gefühlen am Eingang zum Inipi Gelände zurückgelassen! Die Schwitzhütte wird niemals nackt betreten, Badeanzug oder Bikini für die Frauen und Badehose für Männer. Wer sehr hitzeempfindlich ist sollte ein T-Shirt tragen. Den Frauen empfehle ich ein Parero (großes Tuch zum umbinden)! Bitte beachtet ihr betretet die „Kirche“ der Indianer! Zu Ehren der Weißen Büffelkalb-Frau, die den Indianern die Pfeife brachte, werden die Frauen von den Männern mit Respekt, Achtung und Würde behandelt. Niemand soll kämpfen oder streiten und alle gehören zur Familie, wenn sie sich im Bereich der Schwitzhütte aufhalten. Wenn wir in die Schwitzhütte gehen, sollten Schmuck und Uhren heruntergegeben werden. Am Besten gleich alles zu Hause lassen.

Bedenke bitte, wir haben Pacht, Holz und Steine zu bezahlen. Du bist ca. 8 Stunden in unserer Obhut und kannst in dieser Zeit all deine Emotionen fließen lassen. Wir würden uns natürlich auch über Holz, Stoffreste in den Farben: Rot, Weiß, Schwarz, Gelb, Blau und Grün, bitte Baumwolle, Häkelgarnreste und Kerzen freuen. Vielleicht hast du etwas zuhause was du uns gerne mitbringen würdest! Energie-Ausgleich auf Anfrage. 

Es ist WICHTIG, dass jede Person die an der Zeremonie teilnimmt ein Packerl Tabak (z.B. Landtabak) mitbringt.

 Nimm ruhig den günstigsten, denn er wird geopfert. Bei den Lakota ist es ein Zeichen der Anerkennung und Höflichkeit  dies dem Zeremonienleiter, oder dem Feuermann zu bringen. Wenn du dir die Zeit nehmen möchtest und in die Natur gehst, suche deinen eigenen Stein. Er wird dann für dich ins Feuer gelegt. Er sollte ungefähr 25x25cm groß sein.

Zum Mitnehmen:                                                                                                                

Trinken für sich selbst, Schlapfen, bequeme Kleidung, Badesachen, großes und kleines Handtuch, Sitzpolster für die Schwitzhütte, Essen für sich, Taschenlampe, kleine Trommeln und Rasseln, eventuell kleine Gegenstände die am Altar während der Zeremonie gesegnet werden (auch Fotos)! Für Spenden steht eine Holzkassette am Altar! Es gibt auch die Möglichkeit, indianische Handarbeiten zu erwerben. Mit diesem Geld unterstützen wir die Lakota Kinder im Reservat. Am Tag der Zeremonie sollte nicht viel getrunken und gegessen werden, wir essen gemeinsam nach der Zeremonie!!! Es wäre schön, wenn ihr zwischen 15 und 16 Uhr ankommen würdet (je nach Saison). Unser heiliges Land liegt in Kirchham (Oberösterreich). Wir geben euch gerne eine genaue Wegbeschreibung! 

Wir machen für euch:

Heilzeremonien unter Anleitung einer Indianischen-Medizinfrau, Reinigungszeremonien gemischt, Vollmond Schwitzhütten für Frauen, Männer oder gemischt, sehr gut zum Energie holen und erden. Energie-Zeremonien zum Weggeben und Wiederaufladen!

Wir freuen uns auf euch! Kommt und erlebt eine wunderschöne Zeremonie nach uralter Tradition!

MITAKUYE OYASIN

Kontaktinformation:

Du kannst uns unter folgenden Daten erreichen:

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+43/(0)660/2577399
E-Mail
spirit@wartbergnet.at